«Insekten essen? Ist gut. Für dich und deinen Planeten.» Mit diesem Slogan wird ein ungewöhnlicher Snack beworben. « Crick » heisst das Knäckebrot, das zu acht Prozent aus Grillenpulver besteht.
Hinter der Geschäftsidee steht Raphael Hanimann. Er ist in Pfäffikon aufgewachsen und betreibt zusammen mit L ea und Philippe Egli aus Freienbach (SZ) die Insekterei GmbH. Aus der Insektenzucht des Ehepaars stammt auch das Grillenpulver.
Bewilligung ebnet den Weg
Hanimann hat an der Universität St. Gallen Internationale Beziehungen studiert. Das war ihm aber zu eindimensional. Der heute 35-Jährige suchte nach etwas Handfesterem. Dies fand er in Schweden: An der Landwirtschaftsuniversität in Uppsala studierte er Nachhaltige Entwicklung. Als er den Master in der Tasche hatte, stellte er sich die Frage, wie es nun weitergehen sollte.
Eine Lösung zeichnete sich durch die Begegnung mit dem Ehepaar Egli ab. Die beiden züchteten Insekten. Seit 2017 sind in der Schweiz nämlich die folgenden drei Insektenarten als Lebensmittel zugelassen: Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen. Die Firma Insekterei GmbH mit dem Produktionsbetrieb in Freienbach wurde noch im selben Jahr gegründet. Nun galt es, die Insekten zu vermarkten.

