Eine gemeinsame Strategie – das ist die Kernaufgabe jeder Führungsequipe. Diesen Anspruch erfüllen Bettina Walser-Meier und Erwin Meier-Honegger seit nunmehr 15 Jahren. In einer Doppelspitze leiten die Geschwister die Ernst Meier AG mit dem Gartencenter in Dürnten und der Gärtnerei in Tann.
Nur in einem Punkt geht ihr Fokus auseinander: bei der beruflichen Integration jugendlicher Geflüchteter. Während Walser-Meier, die Personal- und Finanzchefin, das Funktionieren des Betriebs fest im Auge behält, lenkt Meier-Honegger als Verantwortlicher für die Unternehmensentwicklung den Blick vom operativen Geschäft auf grössere gesellschaftliche Zusammenhänge.
Perspektive gewechselt
Er ist seit drei Jahren Mitglied im Verein «Rotarier für die berufliche Integration von Jugendlichen » (Robij) mit Sitz in Zürich. Dessen Fokus liegt auf Menschen mit Migrationshintergrund respektive minderjährigen Geflüchteten. Robij versteht sich als Brückenbauer zwischen ihnen und den lokalen Ausbildungsbetrieben sowie den Behörden.
«Durch mein Engagement für den Verein habe ich inzwischen eher eine institutionelle Sicht auf dieses Thema», sagt er und schiebt augenzwinkernd nach: «Meine Schwester muss dann alles ausbaden.»

