Wenn Fussgänger am Zebrastreifen vor der Ampel warten, melden sie ihren Wunsch nach Grün bei dem gelben Kästchen am Ampelpfosten an. Den wenigsten dürfte dabei bewusst sein, dass sie gerade den «Fussgängerdrücker Ergo 2000» benutzen.
Ebenso wenige wissen wohl, dass diese Aluminiumboxen aus dem Zürcher Oberland stammen: Sie sind das einzige Produkt des vierköpfigen KMUs «Traxio» in Fehraltorf.
Besonders gehetzte Zeitgenossen betätigen den Sensor gleich mehrfach, in der Hoffnung, so die vorbeibrausenden Autos schneller zum Halt zu bringen.
Gestresste Fussgänger, die wie wild den roten Druckknopf malträtieren, vermögen Traxio-Gründer und Geschäftsführer Kurt Glaus nicht zu beunruhigen. Das Aluminiumgehäuse sei robust und sicher vor Vandalismus, sagt er.
«In der Schweiz war man es schon in den 90er-Jahren leid, dass Vandalen fortlaufend die Kästchen zerstörten.»
Kurt Glaus, Geschäftsführer Traxio

