Wer Ausserordentliches erreichen will, braucht Ausdauer und eine hohe Frustrationstoleranz gegenüber allen Widerständen. Diesem Grundsatz folgen auch die Studierenden des Vereins Swissloop mit Sitz in Dübendorf. Ihr Ziel ist in der Tat ausserordentlich: Sie entwickeln ein Hochgeschwindigkeits-Transportsystem in Röhren. Mit anderen Worten: eine Art Rohrpost für Güter und Menschen.
Mit 600 Kilometern pro Stunde und mehr rasen die Transportkapseln, die sogenannten Pods, von einem Ort zum anderen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis ist man davon noch weit entfernt. Der Fokus liegt vorerst auf den technischen Voraussetzungen, um künftig so hohe Geschwindigkeiten erreichen zu können. Dazu muss in den Röhren ein Vakuum herrschen.
Die zugrunde liegende Technologie nennt sich «Hyperloop». Weltweit arbeiten verschiedene Forschungsteams an entsprechenden Projekten.
Swissloop wurde 2016 von Studierenden der ETH Zürich gegründet. Rund 30 Personen arbeiten aktuell an dem Projekt. Neben Maschinenbau- und Elektroingenieuren gehören Informatiker, Kommunikationswissenschaftler, Industriedesigner und ein Fotograf zum Team, dessen Zusammensetzung alljährlich wechselt.

