Das Skalpell, mit dem der Arzt langsam die Haut durchtrennt, wird ab dem kommenden Frühling nicht mehr vor Ort im Spital Wetzikon oder Uster sterilisiert, sondern in Kaltbrunn. Auf diesen Zeitpunkt hin stellen die beiden Krankenhäuser ihre Abläufe um. Alle sterilen Instrumente und das ganze Verbrauchsmaterial, das es für eine Operation braucht, werden in dem Ort nahe des Obersees in sogenannten Fallwagen zusammengestellt und dann ins Oberland transportiert.
« Mit diesem Schritt haben wir eine starke Logistikpartnerin gewonnen .»
Monika Alessi-Näf, CEO Steriplus AG
Möglich macht dies die neue Firma Steriplus, die von den beiden Spitälern gegründet worden ist. Seit dem 1. Oktober gehört auch die Post zu den Eigentümern. Mit 65 Prozent hat sie gleich die Aktienmehrheit übernommen. « Mit diesem Schritt haben wir eine starke Logistikpartnerin gewonnen » , betont Monika Alessi-Näf, CEO der Steriplus AG.
« Das ist für uns ein ideales Joinventure. Während wir über das fachliche Knowhow bei der Sterilisation verfügen, bringt die Post das Wissen für die Lagerung und den Transport unserer Güter mit. » So betreibt die Post in Villmergen bereits ein vollautomatisiertes Zentrum, von dem aus die Hirslandengruppe mit Gesundheitsgütern versorgt wird.
Verwaltungsrat neu zusammengesetzt

