Abo

Wirtschaft

Mit Sparprogramm federt H+S die Krisenverluste ab

Die Pandemie hat die Auftragslage und den Umsatz von Huber+Suhner in Pfäffikon belastet. Trotzdem ist das Unternehmen noch glimpflich davongekommen. Dafür musste es aber an der Kostenschraube drehen.

Weniger Aufträge, weniger Umsatz, aber zumindest eine Ebit-Marge, die auf Kurs geblieben ist – so lässt sich das zurückliegende Geschäftsjahr des Pfäffiker Verkabelungsspezialisten Huber+Suhner (H+S) zusammenfassen.

Mit 748,2 Millionen Franken lag der Auftragseingang um 6,6 Prozent unter dem Vorjahr (800,9 Millionen Franken). Laut Mitteilung führte die Pandemie-bedingte Verlangsamung im Ausbau von Mobilfunknetzen während des ersten Halbjahres zu Rückgängen in den Geschäftsbereichen Hochfrequenz (-12,2 Prozent) und Fiberoptik.

Im Bahnenmarkt drückte die verzögerte Inbetriebsetzung von Rollmaterial auf die Auftragsvergabe in der gesamten Lieferkette, was Einbussen in der Niederfrequenz (-9,1 Prozent) nach sich zog. Dank einer Belebung des Geschäfts mit Rechenzentren und der Akquisition von BKtel Ende 2019 legte die Fiberoptik dagegen leicht um 1,4 Prozent zu.

Asien und Amerika rückläufig

Der Nettoumsatz belief sich 2020 auf 737,9 Millionen Franken, was einem Minus von 11,2 Prozent gegenüber 2019 (830,6 Millionen) entspricht. In der Hochfrequenz ging der Umsatz um 14,1 Prozent, in der Fiberoptik um 5,7 Prozent und in der Niederfrequenz um 14 Prozent zurück.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?