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Wirtschaft

Wohneigentum wird teurer, Leerstand bleibt hoch

Städter flüchten aufs Land und treiben dort die Preise für Wohneigentum in die Höhe. Das ist nur ein Ergebnis des Eigenheimindex, den die Bank Avera für das Zürcher Oberland erstellt. Innerhalb der Region zeichnet sie aber ein heterogenes Bild.

Zweimal pro Jahr dokumentiert die Bank Avera mit Hauptsitz in Wetzikon die Entwicklungen auf dem regionalen Immobilienmarkt. Laut ihrem kürzlich publizierten « Eigenheimindex » hat sich der Preisanstieg bei Wohneigentum im letzten halben Jahr verlangsamt. Die Bank spricht von einem « unterdurchschnittlichen Anstieg » von 0,6 Prozent.

Ende Mai hatte der Anstieg noch bei 2,3 Prozent innerhalb eines halben Jahres gelegen.

Allerdings beruht der jüngste Trend auf einem Durchschnittswert für das gesamte Kerngebiet der Bank, das die drei Subregionen Zürcher Oberland, Pfannenstiel und Stadt Zürich umfasst. Schaut man auf die einzelnen Subregionen, lässt sich eine gegenläufige Entwicklung beobachten.

Ausweicheffekt zu beobachten

Während die Werte in der Stadt Zürich leicht gesunken sind, haben die Regionen Pfannenstiel und Zürich Oberland mit 1,7 Prozent und 1,6 Prozent erneut stark zugelegt, so das Fazit.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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