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Wirtschaft

Der Türsteher mit dem Thermometer

Renato Schena aus Dürnten will Arztpraxen dabei helfen, fiebrige Patienten von anderen abzusondern. Dazu setzt er auf eine ungewöhnliche Einlasskontrolle.

Wer in Zürich zum Arzt will, muss in gewissen Praxen mittlerweile zuerst an einem Türsteher vorbei. Derjenige von der Health Technics GmbH ist äusserst schlank geraten. Kein Wunder, handelt es sich dabei doch um ein Gerät.

Anders als seine menschlichen Berufskollegen kümmert sich da s sogenannte «modulare Personenkontrollsystem» nicht um die Kleidung oder den Alkoholpegel der Eintretenden, sondern misst deren Temperatur. «Vor allem in Coronazeiten eine wichtige Information», sagt der Dürntner Renato Schena. Er ist einer der drei Gründer des Zuger Start-ups.

Maskenkontrolle inklusive

Optisch passt das Gerät gut in eine Arztpraxis: ein Bildschirm mit Kamera an einem Chromstahlständer inklusive Desinfektionsspender. Wer vor das Kontrollsystem tritt, erfährt sogleich die eigene Körpertemperatur.

Zudem prüft der Corona-Türsteher, ob man eine Maske trägt. «Die zweite Auflage wird dann mit zusätzlichen Komponenten wie einem Maskenhalter und einem Luftkontrollsystem ausgerüstet sein», sagt Schena.

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