Ab Donnerstag gilt eine neue Obergrenze von 50 Personen bei öffentlichen Veranstaltungen. Das hat der Bundesrat beschlossen, um das exponentielle Wachstum bei den Infektionszahlen aufzuhalten. Von dieser Massnahme betroffen ist unter anderem die Eventlocation Chesselhuus in Pfäffikon. Betreiber Reto Schaufelberger wirkt niedergeschlagen, als die Redaktion ihn um eine Stellungnahme bittet. «Das ist doch einfach Scheisse», versucht er seine Gefühlslage in Worte zu fassen.
Wie bei vergangenen Massnahmen, kritisiert Schaufelberger die Kommunikation und unklare Linie des Bundesrats. «Eine Demonstration bleibt erlaubt. 15 Jungs dürfen aber nicht mehr zusammen Fussball spielen. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen.»
Nicht aus der Bahn geworfen
Wie es im «Chesselhuus» mit den Veranstaltungen weitergehe, müsse nun vorzu neu entschieden werden. «Wir sagen momentan noch keine Events ab, die im Dezember geplant sind. Wer weiss, was bis dahin noch passiert.» Anlässe in den nächsten drei Wochen würde er auf später verschieben und sich eine Absage vorbehalten.
Völlig aus der Bahn geworfen habe die am Mittwoch verkündeten Massnahmen Reto Schaufelberger nicht. «Nach der Ankündigung von Berset letzte Woche habe ich mit etwas in der Art gerechnet.» Auf einer Seite seien die Massnahmen begreiflich – vorausgesetzt, die präsentierten Zahlen seien wirklich nur Corona-Fälle.

