Sie leiten die Zweimalig GmbH in Gossau. Was bedeutet Ihnen die Arbeit?
Sandra Spack: S eit zwei Jahren bin ich in der noch sehr jungen Firma, die ich aufbaue, und arbeite hier in vielen Bereichen. Ich habe den Erstkontakt mit den Kunden, schreibe die Offerte und klebe nachher die Folie. Die Kombination von administrativer und handwerklicher Arbeit macht meine Beschäftigung so spannend.
Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
Ich bin ein kreativer Mensch, bewege mich gerne und mag es nicht, hinter Büchern zu sitzen. Zuerst habe ich im grafischen Bereich geschnuppert, wo ich aber merkte, dass mir der Computer zu sehr im Zentrum stand. Später stiess ich auf den Beruf des Werbetechnikers, der mir auf Anhieb gefiel.
Wie sind Sie zur jetzigen Stelle gekommen?
Nach der vierjährigen Lehre jobbte ich zuerst temporär und fand dann eine Stelle als Werbetechnikerin. Dort blieb ich 14 Jahre und bildete mich zur eidgenössisch diplomierten Werbetechnikerin. Ich betreute die Lehrlinge und war Stellvertreterin des Chefs. Ich folierte beispielsweise Leuchtkästen, Autos und Schaufenster. Dann lernte ich einen der beiden Chefs von Zweimalig kennen und stieg bei der Firma ein. Nun folieren wir Innenräume, Küchen und Möbel.
Name: Sandra Spack
Geburtsjahr: 1984
Beruf: Eidg. Dipl. Werbetechnikerin
Erlernter Beruf: Schrift- und Reklamegestalterin
Hobbys: Rock’n’Roll
Zivilstand/Kinder: verheiratet, zwei Kinder
Wohnort: Wetzikon
Von wem haben Sie beruflich am meisten profitiert?
Ich hatte in der Lehre einen strengen Chef. Es war nicht immer angenehm mit ihm, aber rückblickend stärkte er mich persönlich. Mein letzter Chef machte mir vor, was einen guten Vorgesetzten ausmacht. Er hatte einen vorbildlichen Umgang mit den Kunden, suchte mit ihnen das Gespräch, auch im privaten Bereich. Er wusste von ihnen, wo sie in den Ferien waren, was sie so machten, und er kannte sie immer mit Namen.

