Dörte Bachmann genoss ihr Mittagessen regelmässig in der Kantine der SV Group in Dübendorf. Das war vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Doch nun hat sich für Bachmann vieles verändert. Sie arbeitet zwar seit einigen Wochen wieder in ihrem gewohnten Büro. Aber sie setzt sich nicht mehr ins Personalrestaurant, wegen der eingeschränkten Öffnungszeiten, wie sie sagt.
Andere Mitarbeiter meiden die Kantinen, um Abstand zu halten und das Ansteckungsrisiko zu senken. Und viele tauchen auch jetzt noch – gut zwei Monate, nachdem der Bundesrat den Lockdown beendete – nicht im Büro auf. Der Ansturm auf die betriebseigenen Kantinen bleibt deshalb aus.
Lieferung in Büros in Basel, Bern und Zürich funktioniert bereits
Der SV Group, der Marktführerin bei den Schweizer Mitarbeiterrestaurants, blieb nichts anderes übrig, als radikal umzudenken. Während der Krise hat sie kurzerhand einen eigenen Büro-Lieferdienst namens «Andiamo Delivery» aufgebaut. Sie bedient damit Mitarbeitende von Unternehmen in den Städten Basel, Bern und Zürich.
Zur Auswahl stehen ein Fleisch- und ein vegetarisches Menü sowie Sandwiches, Salate, Müesli und Getränke. Diese werden in die verschiedensten Bürostandorte bereits in kleinen Mengen ausgeliefert. Die Mitarbeitenden zahlen das bestellte Menü per Kredit- oder Bankkarte.

