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Wirtschaft

Was passiert mit Spanien-Reisenden?

Wer aus stark betroffenen Ländern in die Schweiz einreist, muss 10 Tage in die Quarantäne. Steigen in Spaniendie Neuinfektionen weiter an, wird es für Reisende ungemütlich.

Die Corona-Fallzahlen in Spanien steigen wieder an. Momentan sind es 51 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen. Also bereits nahe am Schwellenwert von 60Neuinfektionen. Das heisst: Geht es so weiter, könnte Spanien bald schon auf der Liste der Länder landen, aus denen Ferienreisende in der Schweiz in die Quarantäne müssen. Momentan figurieren auf der Liste über 40 Länder. Derzeit liegen etwa Rumänien und Singapur neu über dem Grenzwert. Diese Länder werden wohl noch diese Woche auf der BAG-Liste landen.

Bisher sind zwar auch Tourismusdestinationen wie die USA, die Malediven oder die Dominikanische Republik auf der Quarantäne-Liste. Doch Spanien ist eine ganz andere Hausnummer: Zehntausende Reisende dürften betroffen sein. Zwar geben die Reiseveranstalter keine Zahlen bekannt, wie viele Touristen aus der Schweiz im Sommer oder Herbst betroffen sein könnten. Fest steht aber: Spanien zählt auch in diesem Jahr zu den beliebtesten Destinationen im Sommer, heisst es bei DER Touristik.

Was können Betroffene tun?

Die drei Grossen in der hiesigen Reisebranche – TUI, Hotelplan als auch DER Touristik – gehen aktiv auf ihre Kunden zu, wenn ein Land neu auf die Quarantäne-Liste gelangt.

TUI bietet in diesem Fall kostenlose Umbuchungen an. Zudem können laut einer Sprecherin – unabhängig von der BAG-Liste – alle Ferien mit Abreise bis und mit 31. August 2020 kostenlos umgebucht werden. Und: Wer seit Mai neu gebucht hat, könne bis 14 Tage vor der Abreise kostenlos stornieren oder umbuchen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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