Die Messe- und Eventbranche bekam früh die volle Wucht der Corona-Pandemie zu spüren. Mit den reihenweisen Absagen von Grossveranstaltungen gerieten Messebauer und -veranstalter, Eventtechniker und Caterer innert kürzester Zeit in Bedrängnis. «Wir waren ‹first one in, last one out›», sagt Andreas Messerli Jr., Verwaltungsratspräsident der Messerli Group AG mit Sitz in Wetzikon. Mit anderen Worten: Der Lockdown traf seine Branche sofort und mit am längsten.
«Das Veranstaltungsverbot kam einem Berufsverbot gleich. Psychologisch war das nicht ganz einfach.»
Andreas Messerli Jr., Präsident Messerli Group
Als erstes Messebau-Unternehmen der Schweiz hatte die Messerli Group im März Kurzarbeit für ihre 350 Beschäftigten angeordnet (wir berichteten). «Das Veranstaltungsverbot kam einem Berufsverbot gleich. Psychologisch war das nicht ganz einfach», sagt Messerli.
Er könne aber das Vorgehen des Bundes gut nachvollziehen, zumal die Instrumente zur Schadensbegrenzung «sehr gut» funktioniert hätten. Mit Kurzarbeit und Covid-19-Krediten sei ein gutes Massnahmenpaket geschnürt worden.
Erholung nicht vor 2021

