Die am Mittwoch veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes (Englisch: Purchasing Manager Index, PMI) zeugen von einer Verbesserung der Wirtschaftslage in der Schweiz und im Ausland. Jeder PMI beruht auf Umfragen zu den Einschätzungen und Plänen von Einkäufern grosser Unternehmen. Aus den Antworten werden Indexwerte abgeleitet.
Je stärker diese unter 50 liegen, desto düsterer sind die Wirtschaftsaussichten. Je höher sie über 50 liegen, desto besser sind sie. Was besagen die Daten konkret für die Schweiz?
Dienstleistungen
Keine Branche wurde vom Lockdown so schwer getroffen wie die Dienstleistungen. Es waren schliesslich Anbieter aus diesem Sektor, die die Tore schliessen mussten. Dazu gehört der Handel oder das Gastgewerbe. Das zeigt sich auch in einem Absturz des PMI von Dienstleistungen auf den historisch tiefen Wert von 21,4 Indexpunkten im April.
Mit 49,1 Punkten liegt er aktuell aber nur noch knapp unter dem Bereich, der für Wachstum steht. Das ist generell ein gutes Zeichen für die Binnenwirtschaft, weil das für ein Konsumverhalten der Schweizer Bevölkerung steht, das von der Normalität nicht mehr weit entfernt ist.

