Ende Mai waren 27‘356 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 757 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Dies schreibt die kantonale Volkswirtschaftsdirektion in einer Mitteilung.
Erfreulicher entwickeln sich die Zahlen im Oberland. Im Bezirk Uster wurden im Mai 2097 Arbeitslose registriert. Das ist im Vergleich zum Monat April ein Minus von 14 Arbeitslosen. Hinwil verzeichnet einen Rückgang um 18 Arbeitslose und liegt bei 1531 Menschen ohne Arbeit. Der Bezirk Pfäffikon verzeichnete im Vormonat 783 Arbeitslose (-6). Bemerkenswert ist, dass von allen Zürcher Bezirken nur gerade die drei Oberländer einen Rückgang aufweisen.
Auf kantonaler Ebene habe sich die Zunahme der Arbeitslosenzahlen sich im vergangenen Mai auf praktisch alle Wirtschaftszweige und Berufsgruppen verteilt, schreibt die Volkswirtschaftsdirektion. Deutliche Anstiege verzeichneten die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen (+122), der Grosshandel (+106), der Detailhandel (+91), der Verkehr und Transport (+90) das Gastgewerbe (+82) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (+69). Eine Ausnahme bilden das Baugewerbe (- 113) sowie der Bereich Gebäudebetreuung. Garten- und Landschaftsbau (-14). Diese abnehmende Entwicklung ist saisonal bedingt.
Die Altersgruppen der 20-29-Jährigen waren seit März am stärksten von der Zunahme der Arbeitslosigkeit betroffen. Dies dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass Berufseinsteigende in der Regel eine noch wenig gefestigte Stellung im Arbeitsmarkt haben. Sie haben kürzere Kündigungsfristen, arbeiten oft in befristeten Anstellungen und sind häufig in Branchen tätig, die von der Corona-Krise stark betroffen sind.

