Am Anfang dieser Geschichte, die sich zwischen England und dem Zürcher Oberland entspinnen sollte, steht eine grosse Unzufriedenheit. Fans des FC Arsenal London beklagten schon seit Längerem, dass ihrem geliebten Verein die fussballerischen Werte abhandengekommen waren. Deshalb gründeten sie in diesem Januar ihren eigenen Verein: den Dial Square FC.
Die Neuigkeit verbreitete sich rasch über internationale Medien und gelangte schliesslich auch zu den Jungunternehmern Stephan Wernli und Nico Staub aus Gossau. Die beiden 21-Jährigen sahen in der Vereinsgründung nicht nur Fussballromantik, sondern auch eine Investitionsmöglichkeit für ihr Modelabel. So kam es, dass nun mit dem Schriftzug «Mahol» das Logo eines Gossauer Start-ups auf den weinroten Trikots des Protestvereins prangt.
Neue Kunden aus England
Wernli und Staub sind beide fussballbegeistert und waren schon mehrmals live an Spielen des FC Arsenal. Für die Unzufriedenheit mit den «Gunners» gebe es verständliche Gründe: überteuerte Tickets, erfolglose Investoren, mangelnde Philosophie. «Als Trikotsponsor können wir unsere Sympathie für diese Fans zum Ausdruck bringen und gleichzeitig unser Label international bekannt machen», sagt Wernli. Immerhin sei London eine der grössten Modemetropolen.
«Unsere Fans scheinen die Kleidung von Mahol zu mögen.»
Stuart Morgan, Vereinspräsident Dial Square FC

