Sie sind Co-Leiterin des Tierheims Strubeli in Volketswil. Was bedeutet Ihnen die Arbeit?
Stefanie Fontana: Ich arbeite seit der Gründung vor 20 Jahren im Tierheim Strubeli. Es ist wie ein Kind für mich. Ich habe meine Sorgen und meine Freuden. Wenn wir nach langem Suchen für einen Hund einen Platz gefunden haben, so ist das für mich das Schönste, was ich erleben kann. Ich bin 24 Stunden am Tag für das Heim da. Früher habe ich sogar im Heim gewohnt.
Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
Schon als Kind hatte ich den Wunsch, einmal ein eigenes Tierheim zu haben. Ich wollte immer etwas mit Tieren machen. Nach dem zehnten Schuljahr begann ich eine Lehre bei einem Tierarzt als Tiermedizinische Praxisassistentin. Mein Chef war der Präsident des Tierschutzvereins Uster und Gründer des Tierheims. Er fragte mich, ob ich es leiten wolle. Zuerst war ich alleinige Leiterin. Als ich Kinder bekam, teilte ich mir die Stelle mit Katja Holenstein.
Welche Tiere mögen Sie speziell?
Hunde, Katzen, Nager – ich mag alle Tiere. Es ist wie bei den Menschen: Die einen sind mir sympathischer, die anderen weniger.
Wie entstand bei Ihnen Tierliebe?
Mein Vater war auf einem Bauernhof aufgewachsen und mochte Tiere. Vermutlich hat er mir die Tierliebe vererbt. Als ich Kind war, ging ich regelmässig reiten. Zudem hatten wir Katzen.
Name: Stefanie Fontana
Geburtsjahr: 1976
Beruf: Tierpflegerin
Erlernter Beruf: Tiermedizinische Praxisassistentin
Hobbys: die eigenen Hunde, lesen, kochen
Zivilstand/Kinder: verheiratet, zwei Kinder
Wohnort: Zürich

