Abo

Wirtschaft

Dank ihnen bleiben Textilien und Masken frei von Bakterien und Viren

Ein Zürcher Start-up hat eine Technologie gegen Coronaviren entwickelt. 300’000 Schutzmasken sind schon unterwegs.

Das Schlieremer ETH-Spin-off HeiQ Materials hat kürzlich angekündigt, eine antivirale und antibakterielle Textilveredelungstechnologie entwickelt zu haben, die auch gegen das Coronavirus wirksam ist. Dabei geht es nicht um theoretische Zukunftslösungen. Zusammen mit einem chinesischen Gesichtsmaskenhersteller wurde die Produktion bereits gestartet.

Obwohl der Versand aus China in der aktuellen Lage alles andere als einfach sei, sollen die ersten 300’000 Masken laut HeiQ-CEO Carlo Centonze dieser Tage in der Schweiz eintreffen, um in Spitälern genutzt zu werden. Sie sollen helfen, Kreuzkontaminierungen zu reduzieren.

«Wir wollen dazu beitragen, unser Pflege- und Gesundheitspersonal an der Front gesund zu halten», sagt er. Man habe Hunderte Anfragen erhalten, sagt Centonze. Derzeit absolviere jeder in der Firma Überstunden, und auch am Wochenende werde viel gearbeitet. «Ich bin sehr stolz, wie mein Team sich voll ins Zeug legt und an einem Strang zieht, um bei der Bewältigung dieser Krise aktiv mitzuhelfen.»

Technokratische Hürden

In einem nächsten Schritt sollen neben Masken auch medizinische Kleider und Bettwäsche in Spitälern oder Altersheimen mit dem lancierten «HeiQ Viroblock NPJ03» ausgerüstet werden. «Wir überlegen uns, unsere Technologie auch an kompetente Mitbewerber weiterzugeben, um überhaupt mit der Nachfrage mithalten zu können», sagt Centonze.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?