Ferien am anderen Ende der Welt sind im Internet nur wenige Klicks entfernt. Es scheint, als wären die Tage der physischen Reisebüros wohl bald gezählt. Doch die Schwestern Jasmin und Vanessa Willi sind da ganz anderer Meinung: Seit ein paar Jahren wachse das Bedürfnis nach persönlicher Reiseberatung – auch bei jungen Menschen. Deshalb wagten sie jetzt die Gründung der Willi Travel AG.
Als Standort für ihre Reisebüro wählten die Willis die zentralgelegene Bahnhofstrasse in Dübendorf. Dort sind sie seit Anfang Januar im Einsatz. Allerdings spüren sie nach einem guten Auftakt die zunehmende Verunsicherung durch das grassierende Coronavirus.
Zweifel an Seriösität im Netz
«Eigentlich fühlt sich das gar nicht wie Arbeit an», sagt Jasmin. Die 26-Jährige gab für den Traum der Selbständigkeit ihre Stelle als Leiterin der Hotelplan-Filiale in Uster auf. Dort war sie bis zuletzt auch die Vorgesetzte ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Vanessa. Diese kann sich keine bessere Chefin vorstellen: «Man kommuniziert viel offener mit den eigenen Geschwistern. Auch die Kundschaft schätzt diese familiäre Atmosphäre.»
«Die Leute wissen oft nicht, wer hinter all diesen Buchungsseiten steckt. »
Jasmin Willi, Willi Travel AG

