Das Wichtigste in Kürze
- Ein Zürcher Oberländer Unternehmen wurde um hunderttausende Franken erleichtert
- Verantwortlich für den Schaden ist ein selbsternannter Treuhänder
- Das Obergericht bestätigt nun eine Gefängnisstrafe
Ursprünglich machte er eine KV-Ausbildung im Treuhandbereich, heute ist der 36-Jährige in der Gastronomiebranche tätig. Während zwei Jahren der Zeit dazwischen war er von seiner im Oberland ansässigen kleinen Finanzfirma aus für eine mittelständische, im technischen Bereich aktive Aktiengesellschaft aus dem Bezirk Pfäffikon tätig – mit desaströsen Folgen, wie die Staatsanwaltschaft überzeugt ist.
Sie hatte den Mann angeklagt, weil er sich «fälschlicherweise als eidgenössisch diplomierter Treuhänder» ausgegeben und für das Unternehmen unter anderem die Buchhaltung besorgt hatte. Dabei soll er mit einer Reihe von Transaktionen und unter Ausnützung «des bestehenden Vertrauensverhältnisses» zum Inhaber der AG rund eine halbe Million Franken abgezweigt haben.
Geld, das laut Anklage «ausschliesslich zur direkten oder indirekten Bereicherung» des falschen Treuhänders und einer ihm sehr nahestehenden Person diente.

