Die Garnproduktion in Wald steht vor dem Aus. Wie die Swisslastic AG mit Sitz in St. Gallen am Mittwochabend in einer Medienmitteilung bekanntgab, sei es nicht gelungen, den seit Jahren defizitären Bereich wieder wirtschaftlich zu machen (wir berichteten).
Danilo Pieri, Managing Director der Swisslastic, begründet den Schritt mit Verweis auf die zunehmende Margenerosion nach der Aufhebung des Franken-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015. Nur ein kleiner Teil der umwundenen, elastischen Garne werde für das eigene Unternehmen hergestellt, der grösste Teil ist für Drittfirmen im EU-Raum bestimmt. Die Frankenstärke führte folglich zu einer enormen Belastung der Profitabilität und zu jährlichen Umsatzverlusten.
Unterschätzte Währungseffekte
In den Medien würden die Verwerfungen durch die Aufhebung des Mindestkurses unterschätzt, wie Pieri gegenüber dem ZO/AvU mitteilt. « Es heisst, die Unternehmen hätten sich an die veränderten Bedingungen angepasst und ihre Produktion effizienter gestaltet. Aber jede Rationalisierung stösst irgendwann an eine natürliche Grenze. »
« Das Produktionsniveau war seit Jahren rückläufig. »
Danilo Pieri, Managing Director Swisslastic AG

