Rund 40 Mitglieder des Gewerbevereins Pfäffikon nutzten aus Anlass des dritten Business-Forums in diesem Jahr die Gelegenheit, um Besonderheiten einer Institution, die bei 95 Vollstellen rund 140 Mitarbeitende beschäftigt und damit zu den grösseren Unternehmen in Pfäffikon gehört, zu erfahren.
Vom Altersasyl zum Alterszentrum
Daniel Bachmann amtet seit fünf Jahren als Geschäftsleiter des Alterszentrums Sophie Guyer. Er liess die Anwesenden wissen, dass die 1830 in Pfäffikon geborene und 1910 verstorbene Sophie Guyer ihr Vermächtnis der Gemeinde Pfäffikon überlassen habe, nachdem ihre Stiefkinder aus der Ehe mit einem Ustermer Industriellen auf ihr Erbe verzichtet hätten.
Der damit einhergehende Auftrag, für die alten Menschen «etwas zu machen», sei von der Gemeinde Pfäffikon umgesetzt worden. Die daraus hervorgehende Institution sei ein Altersasyl gewesen und die fachliche Leitung der Diakonissen-Schwesternschaft Neumünster Zürich übergeben worden. Mit dem Neubau des Böndlerhauses von 1984 bis 1987 und der Entwicklung zum Alterswohnheim sei die Leitung neu aufgestellt worden. «In einem nächsten Schritt hat der Souverän 2008 die Umwandlung in eine Stiftung beschlossen», führte Bachmann aus.
Der Betrieb sei bis ins Jahr 2011 mit der Erstellung des Zelgli- und Bachtelhauses weiter massiv vergrössert worden. Die Spitexorganisation Pfäfikon-Hittnau ist ebenfalls im Alterszentrum Sophie Guyer untergebracht; die Wege für die Bewohner sind also entsprechend kurz. Die Institution Sophie Guyer präsentiert sich als eigentliches Kompetenzzentrum und umfasst neben Pflege auch Hotellerie, Hauswirtschaft und Finanzen.

