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Wirtschaft

«Man soll sich nicht so wichtig nehmen»

Er will stets vorankommen, Stillstand ist für Marcel Dünner Rückschritt. Seit Kurzem leitet er als General Manager die Compona AG, eine Anbieterin von Steckverbindungen mit Sitz in Fehraltorf.

Sie sind General Manager bei der Compona AG. Was bedeutet Ihnen die Arbeit?
Marcel Dünner: Sie ist mir sehr wichtig. Ich bin seit Juni 2019 bei der Compona und habe kurz danach die Leitung übernommen. Ich geniesse es, mit dem Team zu arbeiten. Als Einzelner kann ich etwas initiieren, aber am Schluss braucht es ein ganzes Team, das ein Projekt umsetzt.

Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
Die Elektronik interessierte mich bereits als Knabe. Ich machte eine Schnupperlehre als Elektroniker und Zimmermann, entschied mich dann aber für eine Lehre als Elektroniker.

Was folgte nach der Lehre?
Ich ging zur Firma Zellweger in Uster. Nach zwei Jahren wechselte ich in eine andere Firma und arbeitete dort im Aussendienst. Bereits da beschäftigte ich mich mit Steckern und Steckverbindungen. Später absolvierte ich eine Weiterbildung als Marketingplaner und Verkaufsleiter und arbeitete mich in der damaligen Firma bis in die Geschäftsleitung hoch. Über zwei weitere Stationen und ein berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule St. Gallen kam es zum Wechsel zur Compona. Stillstand ist für mich Rückschritt.

Was würden Sie rückblickend anders machen?
Während der BMS hätte ich mehr Zeit zum Lernen verwenden sollen, um ohne Aufnahmeprüfung eine Fachhochschule besuchen zu können.

Name: Marcel Dünner
Geburtsjahr: 1965
Beruf: Geschäftsführer
Erlernter Beruf: Fernmelde-, Elektro- und Apparatemonteur (FEAM)
Hobbys: Sport, speziell Skifahren
Zivilstand/Kinder: getrennt, zwei Kinder
Wohnort: Scherzingen TG

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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