Sie sind Inhaber des Peter Stenz Ateliers für Gestaltung in Hinteregg. Was bedeutet Ihnen die Arbeit?
Peter Stenz: Die Arbeit ist Wertschätzung für das, was ich mache. Einmal haben wir in einem Einkaufszentrum während einer Fussball-WM das Thema « Brasilien » realisiert und dabei die Statue « Cristo » aufgebaut. Es kamen viele Fans. Wir hatten eine tolle Stimmung. Manchmal mache ich in Räumen eine Weihnachtsdekoration – wenn ich die leuchtenden Kinderaugen sehe, fühle ich mich in meiner Arbeit bestätigt.
Von wem haben Sie beruflich am meisten profitiert?
Nach der Gründung meiner Firma erhielt ich von einem Kunden am Zürcher Bellevue den Auftrag, das Schaufenster zu dekorieren. Ich war damals 23 Jahre alt. Das Schaufenster gefiel dem Chef einer bekannten Schweizer Uhrenmarke so gut, dass ich rund 20 Jahre lang für diese Uhrenmarke weltweit Ausstellungen machen konnte. Der Direktor wechselte später in das erwähnte Einkaufszentrum und nahm mich und meine Firma mit. So wanderte ich von einem Unternehmen zum anderen und profitierte von grossen Aufträgen.
Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
Als Schüler wollte ich in die Kunstgewerbeschule. Nur wusste ich nicht, was ich mit dieser Ausbildung genau anfangen sollte. Mein Vater schätzte mich so ein, dass ich von meiner Art her einmal selbstständig arbeiten muss. Er riet mir zu einer Berufslehre. Ich entschied mich für ein kleines Unternehmen, das mich als Dekorateur einstellte. Nach der Lehre gründete ich gleich meine eigene Firma.
Was würden Sie rückblickend anders machen?
Die Firma wuchs schnell, und ich musste ständig Mitarbeiter einstellen. Da war es mir nicht mehr wohl. Heute sind wir zu dritt, zudem arbeite ich mit einigen freien Mitarbeitern zusammen – teils seit 30 Jahren.
Name: Peter Stenz
Geburtsjahr: 1963
Beruf: Dekorationsgestalter / Polydesign3D
Erlernter Beruf: Dekorationsgestalter
Hobbys: Freunde, Reisen, Motorradfahren
Zivilstand/Kinder: verheiratet, 2 Kinder
Wohnort: Hinteregg

