Abo

Wirtschaft

Cool bleiben mit Erdwärme

Ausgerechnet eine Heizung kann Hitzetage erträglicher machen. Die Minergie-Experten des Ustermer Ingenieurbüros Sustech erklären, was es damit auf sich hat.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Ustermer Ingenieurbüro informiert über «Free Cooling»
  • Dabei handelt es sich um eine neue Methode, die Raumluft per Bodenheizung zu kühlen
  • Nicht überall lässt sich die Methode anwenden
     

Wenn wie jüngst eine Hitzewelle über die Schweiz rollt, ist die schwitzende Bevölkerung eifrig darum bemüht, so wenig Wärme wie möglich ins Haus eindringen zu lassen. Mit der stetigen Zunahme der Hitzetage pro Jahr steigt auch das Bedürfnis, die Luft in den eigenen vier Wänden abzukühlen.

Abhilfe schafft passives Kühlen, auch «Free Cooling» genannt. Dabei wird das im Sommer noch relativ kalte Erdreich genutzt, um über die Leitungen der Bodenheizung die Raumtemperatur um etwa zwei bis vier Grad zu senken.

Free Cooling mittels Erdsonde sei mittlerweile zu einer Standardempfehlung für Neubauten geworden, sagt Werner Hässig, Geschäftsführer der Sustech GmbH. Das Ustermer Ingenieurbüro plant, berät und misst in den Bereichen Minergie, Heizung, Lüftung und Solarenergie. Gerade die Möglichkeit zur Kühlung veranlasse immer mehr Kunden zum Bau einer Heizung mit Erdsonden-Wärmepumpe.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?