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Wirtschaft

«Der Mensch hat ein unheimliches Potenzial an Energie»

Ein motivierender Inspirator will Geschäftsführer Jan Schibli für seine Firmen-Gruppe mit Standorten in Uster und Volketswil sein. Der gelernte Elektromonteur hat ein Faible für den Sport.

Sie sind Geschäftsführer der Schibli-Gruppe und sassen von 2008 bis 2012 im Verwaltungsrat des EHC Kloten. Welches Verhältnis haben Sie zum Sport?
Jan Schibli: Im Sport fühle ich mich ganz zu Hause. Ich liebe den Mannschaftssport und übernehme dort gerne eine Rolle. Unsere Firma unterstützt den Sport, weil ich die Nachwuchsförderung in der Firma ähnlich wie im Sport sehe: Ohne gute Nachwuchsförderung wird ein Club oder eine Firma nie gute Leute haben. Junge Sportler, die mit Disziplin und Leidenschaft trainieren, spornen mich an.

Seit Mai 2019 sind Sie Präsident des Wirtschaftsforums Uster. Worin sehen Sie dort Ihre Aufgabe?
Beim Wirtschaftsforum übernehme ich Funktionen im Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik. Das mache ich unter dem Aspekt: « Man kann nicht ständig jammern und am Schluss nichts machen. » Ich amte aber nicht als Politiker – das sagt mir zu . So wahre ich eine gewisse Neutralität und bin parteipolitisch nicht verpflichtet .

Und in der Firma?
Dort sieht es ein wenig anders aus. Wir befinden uns mitten in einem Transformationsprozess, bei dem ich der motivierende Inspirator bin. Ich zünde den Funken und aktiviere gerne die Leute für ein Projekt. Gerade die Elektrotechnik hat eine grosse Zukunft vor sich.

Name: Jan Schibli
Geburtsjahr: 1971
Beruf: Geschäftsführer der Schibli-Gruppe
Erlernter Beruf: Elektromonteur mit FZ des Gewerkes
Hobbys: Fussball, Tennis, Joggen, Unihockey, Skifahren und Musik
Wohnort: Uster

Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
Ich wollte früher beim Schweizer Fernsehen Kameramann werden und über Sportanlässe berichten. Es hiess dann, ich müsse zuerst eine Fotografenlehre machen oder ansonsten im Verkauf arbeiten. Das hatte mit meinem eigentlichen Berufswunsch nicht mehr viel gemeinsam. Ich merkte dann, dass mir das Handwerk gefällt, und schnupperte als Mechaniker, Schlosser sowie als Elektromonteur auf dem Bau. Der Bau ist wie der Sport – verschiedene Menschen kommen zusammen und haben ein Ziel: ein Haus zu bauen. Das hat mich fasziniert.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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