Wir sind sehr zufrieden. Aber auch wir müssen jeden Tag schauen, dass es läuft, müssen permanent ein waches Auge auf die Geschäftszahlen richten.» René Schweizer, Inhaber und Geschäftsführer der Konditorei Voland mit zehn Geschäften im Zürcher Oberland, geht es gut. Nicht so, wie seinen Kollegen, die in den vergangenen Wochen in Wetzikon, Gossau und Illnau-Effretikon insgesamt vier Bäckerei-Läden aufgeben mussten (wir berichteten).
Auch Theo Meier, Betreiber der gleichnamigen Bäckerei-Konditorei in Bäretswil, will nicht klagen – und das, obwohl sein Geschäft im abgelegenen Weiler Bettswil gemäss der Theorie von Wirtschaftsfachleuten eigentlich gar nicht laufen kann. Denn, um beim Stichwort «laufen» zu bleiben, Laufkundschaft hat Meier praktisch keine; er macht einen grossen Teil seines Umsatzes mit Lieferungen an Langzeit-Kunden von Privathaushalten bis zu grossen Unternehmen wie das Spital Wetzikon.
«Von den etwa 30 bisher von mir ausgebildeten Lernenden arbeiten noch 4 oder 5 auf dem Beruf.»
Theo Meier, Inhaber Bäckerei-Konditorei Meier, Bettswil

