«Man muss sich jeden Tag neu erfinden»
Seit wann gibt es die Paul Morger AG?
Marco Morger: Unser Vater gründete die Einzelfirma 1965. Damals verkaufte er Schreib- und Rechenmaschinen der Marke Olivetti. 1991 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Inklusive Lehrlingen werden zurzeit 12 Mitarbeitende in Technik, Verkauf und Verwaltung beschäftigt.
Was macht Sie erfolgreich?
Wir sind Ansprechpartner rund ums Büro, wobei uns die freundliche und persönliche Beratung sehr wichtig ist. Wir gehen auf die Kunden ein und betreuen sie auch nach einem Verkauf weiter.
Wer sind Ihre Kunden?
Private und Geschäftskunden. Besonders KMU aus dem Zürcher Oberland bis hin nach Zürich oder ins Glarnerland.
Name: Marco Morger
Geburtsjahr: 1967
Beruf: Kaufmann
Erlernter Beruf: Kaufmännischer Angestellter
Hobbys: Joggen, Skifahren, Schwimmen, Kino
Zivilstand/Kinder: vergeben, 2 Kinder
Wohnort: Eschenbach
Wie viele Zulieferer haben Sie?
Es sind über 50 Lieferanten.
Worauf kommt es bei Bürosystemen an?
Eine einfache Bedienung. Zudem müssen die Funktionen alle Anforderungen erfüllen. Schreibtische sind dem Trend entsprechend elektrisch höhenverstellbar und programmierbar. Auch der individuelle Stuhl gehört dazu. Zudem verkaufen wir Multifunktionsgeräte wie PCs, Kopierer oder Drucker und natürlich die passende Bürobeleuchtung.
Ist ein Bürostuhl nicht ein Möbelstück wie jedes andere?
Auf einem Stuhl muss man sich wohlfühlen. Nirgends sitzt ein berufstätiger Mensch mehr als im Büro. Wir haben 50 unterschiedlichste Stühle zum Probesitzen und auch für Kinder mitwachsende Modelle. Alle diese Stuhlmodelle dürfen kostenlos fünf Tage getestet werden.
«Nirgends sitzt ein berufstätiger Mensch mehr als im Büro.»
Gibt es ein neues Produkt?
Es gibt jedes Jahr Neuheiten. Materialien, Bezugsstoffe und Design passen sich der Zeit an.
Welche Fähigkeiten müssen Ihre Mitarbeiter mitbringen?
Sie müssen ins Team passen, Freude an der Beratung haben und die Wünsche der Kunden erkennen.
Von wem haben Sie in Ihrem Leben am meisten gelernt?
Aus der Erfahrung beim Verkauf und im Umgang mit Kundinnen und Kunden.
Was ist die grösste Herausforderung in Ihrem Beruf?
Trends zu erkennen und zu spüren, was der Kunde wünscht. Man muss sich jeden Tag neu erfinden und mit Leidenschaft verkaufen.
Auf welche Eigenschaften legen Sie bei Ihren Mitmenschen Wert?
Ehrlichkeit und Fairness.
«Ich lege Wert auf Ehrlichkeit und Fairness.»
Was wissen viele nicht über Sie?
Dass ich bis vor kurzem während mehr als 20 Jahren mit Leidenschaft in einer Fasnachtsgruppe mitmachte.
Wann haben Sie zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Vor zwei Jahren fuhr ich erstmals Wasserski. Es ist cool. Bei Gelegenheit werde ich das wiederholen.
Welche Filme haben Sie zuletzt beeindruckt?
«Ziemlich beste Freunde» und «Mein Blind Date mit dem Leben». Beide Filme sind tiefgründig, verfügen aber auch über eine gewisse Komik.
Welche historische Persönlichkeit hätten Sie gern einmal getroffen?
Nelson Mandela. Ich hätte ihn gern gefragt, was ihm die Kraft gegeben hat, den Gefängnisaufenthalt zu verkraften.
«Ich hätte gern Nelson Mandela getroffen.»
Was ist Ihr Lieblingsort im Oberland?
Rund um den Greifensee.
Wobei können Sie am besten entspannen?
In den Bergen, am See und träumend in der Hängematte.
Worüber ärgern Sie sich?
Über Lügen und schlecht gelaunte Menschen.
Was ist Ihre grösste Stärke?
Zielstrebigkeit.
Und Ihre Achillesferse?
Ich kann nicht Nein sagen.
Wem vertrauen Sie blind?
Meiner Partnerin.
Was macht Ihnen Angst oder Sorgen?
Der Grössenwahnsinn und Egoismus bestimmter Menschen in der Politik.
«Der Grössenwahnsinn bestimmter Menschen in der Politik macht mir Angst.»
Welche Superkraft hätten Sie gerne?
Wie ein Papagei über den Amazonas zu fliegen.
Welche Floskel können Sie nicht mehr hören?
«Früher war alles besser.»
Was ist Ihr grösster Traum?
Südamerika zu bereisen. Besonders Costa Rica wäre schön.
Welche Schlagzeile würden Sie gern einmal in der Zeitung lesen?
Ich wünschte mir nur noch positive Meldungen und keine negativen News mehr.
