Reihenweise stapeln sich die Kisten mit den Fidget Spinnern im Laden von Esons. «Wir haben unseren Pop-up-Store in Zürich Ende Juni geschlossen und lagern nun wieder alles hier in Wetzikon», sagt Store-Managerin Marina Obrenovic.
Ende Mai, auf dem Zenit des Fingerkreisel-Hypes, war das IT-Handelsunternehmen auf das Zürcher Einkaufszentrum Puls 5 ausgewichen. Wegen der enormen Nachfrage reichten die Lagerkapazitäten in Wetzikon nicht mehr aus. Kurzfristig musste Geschäftsführer Christoph Muster temporäre Mitarbeiter einstellen, um die enorme Nachfrage zu befriedigen. Viel geschlafen hat das Team in dieser Phase nicht.
Deutlich weniger Bestellungen für Fidget Spinner
Inzwischen ist der Hype aber merklich abgekühlt. «Wir sind wieder im Normalzustand», sagt Muster. Pro Tag würden bei Esons heute deutlich weniger Bestellungen für Fidget Spinner eingehen. Genaue Zahlen will er nicht nennen. Zu Spitzenzeiten im Mai und Juni habe es eine Bestellung pro Minute gegeben.
Bei der Konkurrenz sieht es laut Muster nicht anders aus: Einige Onlineshops würden sogar schon einen Rabatt von 75 Prozent gewähren, um nicht auf der Ware sitzen zu bleiben. «Alle merken allmählich, dass sie es beim Einkauf übertrieben haben», sagt er.

