Wetziker Stadtrat und VZO sprechen sich für Buslinie 853 aus
Die VZO und die Stadt Wetzikon haben sich entschieden: Die eingestellte Buslinie 853 wird wieder eingeführt. Ab Dezember sollen die Buslinien 852 und 853 wieder im Halbstundentakt fahren.
Seit Dezember 2023 verkehrt die Buslinie 853 nicht mehr, stattdessen wird die Linie 852 im Viertelstundentakt geführt. Im vergangenen Herbst haben die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) eine Umfrage in der Bevölkerung von Robenhausen durchgeführt und erfragt, welches Buskonzept künftig bevorzugt wird. Rund 57 Prozent der Teilnehmenden haben sich für eine Wiedereinführung der Buslinie 853 ausgesprochen, wie die Stadt Wetzikon mitteilt.
Diese Umfrageergebnisse seien genauso in die Entscheidungsfindung einbezogen worden wie die aufseiten der VZO gesammelten Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb. Gleiches gelte für die eingegangenen Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Die Stadt Wetzikon und die VZO haben sich folglich gemeinsam für die Wiedereinführung der Buslinie 853 entschieden. Die beiden Buslinien 852 und 853 werden im Fahrplanverfahren 2027/2028 wieder als Rundkurse in entgegengesetzter Richtung jeweils im Halbstundentakt aufgenommen.
Die öffentliche Auflage, bei welcher die Bevölkerung sich zum Fahrplanentwurf äussern und Änderungswünsche anbringen kann, wird im Frühling 2026 stattfinden.
Noch notwendige Massnahmen
Die Buslinie 853 soll bereits ab Dezember 2026 fahren. Bis dahin müssen noch Massnahmen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit umgesetzt werden. Die Einmündungen der Seegräbner- und der Buchgrindelstrasse, wo die Linie 853 keinen Vortritt geniesst, sind für die Fahrplanstabilität der Buslinie problematisch.
Dies sei auch in der Umfrage der VZO nochmals deutlich geworden, weil viele Rückmeldungen einen Vermerk bezüglich der Rückstauproblematik und der damit verbundenen nicht gesicherten Bahnanschlüsse am Bahnhof Wetzikon aufgewiesen hätten.
Für die Stadt Wetzikon und die VZO ist klar, dass die Wiedereinführung der Buslinie 853 mit Massnahmen zur Verbesserung der Fahrplanstabilität unterstützt werden muss. Im Vordergrund stünden dabei die Prüfung und soweit möglich die Umsetzung flankierender Massnahmen wie der Aufhebung von Rechtsvortritten entlang der Usterstrasse. Verzögerungen bei der Umsetzung des geänderten Vortrittsregimes würden sich demnach auch auf den Zeitpunkt der Wiedereinführung der Buslinie auswirken.