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Wirtschaft

Veganes Burger-Restaurant in Wetzikon muss schliessen

Seit kurzem verkauft das «Big Vegan» in Unterwetzikon keine fleischlosen Burger mehr. Es fehlte die Nachfrage.

Das «Big Vegan» hat keine Zukunft: Das Restaurant in Unterwetzikon ist zu.

Foto: Lennart Langer

Veganes Burger-Restaurant in Wetzikon muss schliessen

Erfolgloses Konzept

Seit Kurzem verkauft das «Big Vegan» in Unterwetzikon keine fleischlosen Burger mehr. Es fehlte die Nachfrage.

Draussen stehen farbige Sonnenschirme bereit. Drinnen warten die Grillplatten auf frische Pattys. Doch Burger werden im «Big Vegan» in Unterwetzikon keine mehr gebraten. Das Restaurant, das ausschliesslich vegane Burgervarianten auf der Menükarte hatte, ist seit Kurzem geschlossen. Angekündigt haben die Schliessung die beiden aktuellen Betreiber auf Instagram.

«Big Vegan» war das erste Burgerlokal, das in der Region um Wetzikon auf ein komplett veganes Angebot setzte. Shefali Ismaili, der sich als Geschäftsführer der Burgerkette Big Burger einen Namen machte, wollte mit dem separaten veganen Lokal einem Kundenbedürfnis entsprechen.

Kundschaft blieb aus

Nun zeigt sich jedoch, dass die Kundschaft zu wenig Interesse hatte. «Nach drei Jahren musste das ‹Big Vegan›-Team leider feststellen, dass die Nachfrage aus Wetzikon und der Umgebung nicht ausreichte, um den Betrieb wirtschaftlich zu führen», schreibt Ismaili auf Anfrage.

Erschwerend sei dazugekommen, dass das Lokal etwas versteckt liege. Das Gebäude befindet sich tatsächlich leicht zurückversetzt von der viel befahrenen Zürcherstrasse. Gleich daneben verkauft das Restaurant Mamas Bulle an prominenterer Lage direkt an der Kreuzung mit der Bahnhofstrasse ebenfalls Burger – und zwar solche aus Fleisch.

Als weitere Herausforderung führt Ismaili die hohen Einkaufspreise für vegane Produkte an. «Diese Faktoren trugen vermutlich dazu bei, dass sich das Konzept nicht wie erhofft etablieren konnte.»

Das Restaurant wurde von einem unabhängigen Team geführt und war nicht Teil der Big-Burger-Kette. Unklar ist, wie die Zukunft der betroffenen Mitarbeitenden sowie des Ladenlokals aussieht. Fragen dazu liess Shefali Ismaili unbeantwortet.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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