Wirtschaft

UBS schliesst auch Filialen in der Region

Die Grossbank UBS zieht sich auf dem Land zurück und schliesst schweizweit 44 Filialen. Auch zwei Standorte im Zürcher Oberland sind betroffen.

Ende März ist Schluss. Die UBS schliesst seine Rütner Filiale im Rahmen einer schweizweiten Massnahme. Ebenfalls betroffen..., ... ist die Filiale Pfäffikon. Das rückläufige Schaltergeschäft gab den Ausschlag.

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UBS schliesst auch Filialen in der Region

Die UBS will 44 ihrer noch 239 Filialen in der Schweiz schliessen – allesamt im ersten Quartal 2021, wie die SDA unter Berufung auf die NZZ heute Vormittag berichtete. Darunter sind auch zwei der insgesamt zehn Filialen im Zürcher Oberland und Glattal: die Filialen Pfäffikon und Rüti. «Bis Ende März werden wir diese beiden Standorte schliessen», sagt UBS-Mediensprecher Igor Moser gegenüber Züriost.

Wie viele Mitarbeiter in Pfäffikon und Rüti genau von der Massnahme betroffen sind, teilt er nicht mit. Schweizweit gebe es insgesamt 150 betroffene Mitarbeiter. «Pfäffikon und Rüti gehören zu unseren kleineren Standorten, an denen in der Regel maximal fünf Personen beschäftigt sind.»

Weiterbeschäftigung vorgesehen

Trotz der angekündigten Schliessungen würden keine Entlassungen ausgesprochen – weder im Zürcher Oberland noch an anderen Standorten. «Unser Ziel ist, die betroffenen Mitarbeiter anderweitig zu beschäftigen, sei es an einer anderen Geschäftsstelle oder in einer anderen Funktion», sagt Moser.

«Aufgrund des veränderten Kundenverhaltens lohnt es sich einfach nicht mehr, diese Geschäftsstellen aufrechtzuerhalten.»

Igor Moser, Mediensprecher UBS

Laut dem Mediensprecher handelt es sich bei den beiden Oberländer Filialen um klassische Schalter-Standorte. Dort seien die Transaktionen seit Jahren rückläufig, weil die Kunden ihre Bankgeschäfte zunehmend online abwickelten. Die Corona-Pandemie habe diese Entwicklungen nicht verursacht, aber weiter beschleunigt. «Aufgrund des veränderten Kundenverhaltens lohnt es sich einfach nicht mehr, diese Geschäftsstellen aufrechtzuerhalten.»

Strategische Neuausrichtung

Wie die NZZ heute berichtet, steht die schweizweite Schliessungsmassnahme im Zusammenhang mit einer strategischen Neuausrichtung. Die Grossbank will sich auf dem Land zurückziehen. Ausserhalb der grossen Agglomerationen hätten traditionell die Kantonalbanken und die Raiffeisenbanken im «Kampf um die Hypotheken und die Guthaben» die Nase vorn.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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