Entlang der Wingertstrasse in Illnau werden zurzeit Bäume gepflanzt. Die Sackgasse wurde in den letzten Wochen saniert, die Beläge auf der Fahrbahn und auf dem einseitigen Gehweg erneuert. Das Besondere dabei: Anstatt auch das Trottoir zu asphaltieren, kommen hier flächendeckend verlegte Sickersteine zum Einsatz.
Neben der Alpenstrasse in Illnau und der Anwandelstrasse in Effretikon ist dies die dritte Quartierstrasse, die gemäss dem neuen Konzept saniert wird, wie Erik Schmausser, Stadtrat im Ressort Tiefbau, auf Anfrage erklärt. Die Entsieglung von Trottoirs sei eine der ersten Massnahmen, die die Stadt zur Anpassung an das wärmere Klima ergriffen habe. Weitere – noch nicht spruchreife – sollen folgen.
Den Boden als Schwamm nutzen
«Schwammstadt» nennt sich das städtebauliche Konzept, bei dem anfallendes Regenwasser möglichst lokal aufgenommen und gespeichert wird, anstatt es lediglich zu kanalisieren und abzuleiten.
«Mit den porösen Spezialsteinen werden die Trottoirflächen befestigt, aber nicht versiegelt.»
Erik Schmausser, Stadtrat Ressort Tiefbau

