Stimmvolk sagt Ja zur Schulhaus-Aufstockung in Rikon
Urnenabstimmung in Zell
Die Stimmbürger der Gemeinde Zell haben sich für die Erweiterung des Rikemer Sekundarschulhauses entschieden. Damit will sich die Schule auch für die Zukunft rüsten.
Aufatmen für die Gemeinde Zell: Das Sekundarschulhaus Engelburg in Rikon kann erweitert und saniert werden. Das Stimmvolk hat dem Baukredit von 14,4 Millionen Franken zugestimmt. Rund 68 Prozent der Zellerinnen und Zeller haben ein Ja in die Urne gelegt, das entspricht 760 Stimmen. 32 Prozent der Stimmbürger respektive 351 sprachen sich gegen das Projekt aus.
Die Stimmbeteiligung lag bei 27 Prozent und fällt damit deutlich tiefer aus als bei der letzten Urnenabstimmung im Juni 2021. Damals hatte der Souverän über die Modernisierung des Gemeindehauses abgestimmt, die zurzeit in den letzten Zügen steckt.
Mit dem Entscheid folgt die Stimmbevölkerung dem Entscheid der Gemeindeversammlung. Diese hatte den Kredit Mitte Juni vorberaten und zur Annahme empfohlen.


Die Schulen in Zell haben schon länger akute Platzprobleme. Das Provisorium, das als Ersatz für das Schulhaus Tösstalstrasse diente, blieb nach dessen Wiedereröffnung stehen und bietet heute Schulraum für die Oberstufe.
Mit der Sanierung und Erweiterung des Schulhauses in der Engelburg will sich die Gemeinde aber auch für die Zukunft rüsten. Sie rechnet damit, dass die Schülerzahlen in den kommenden Jahren weiter steigen – als Resultat der regen Bautätigkeit und der Projekte, die noch in der Pipeline sind.
Engelburgsaal wird modernisiert
Die Aufstockung in Form eines zweistöckigen Holzbaus orientiert sich architektonisch am bestehenden Schulhaus. Geplant sind total fünf neue Klassenzimmer sowie Gruppenräume und Spezialzimmer. Der alte Teil wird optisch und technisch aufgewertet, ausserdem sind Hochwasser-, Brand- und Erdbebenschutzmassnahmen fällig.
Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2024 starten und dauern rund 15 Monate. Während der Bauzeit weicht die Schule auf ein Provisorium aus.