Gesellschaft

Startschuss für neue Alterswohnungen in Turbenthal ist erfolgt

Nach zeitlichen Verzögerungen konnte die Genossenschaft Alterssiedlung Turbenthal nun endlich den Spatenstich für ihren Erweiterungsbau feiern.

Alle ziehen an einem Strang oder stemmen vielmehr dieselben Spaten: Die Genossenschaftsmitglieder mit Sozialvorsteherin Katrin Ruzicka und Gemeindepräsident René Gubler (links der Mitte) und Vorstandsmitglied Bruno Ruppli (Vierter von rechts).

Foto: André Gutzwiller

Startschuss für neue Alterswohnungen in Turbenthal ist erfolgt

Wohnen im Tösstal

Die Alterssiedlung unweit des Bahnhofs Turbenthal erhält Zuwachs. Am Montag feierte die Genossenschaft dahinter den symbolischen Baustart. Für einmal mit zwei Schaufeln, dafür mit umso mehr Anwesenden.

Am Montag feierte die Genossenschaft Alterssiedlung Turbenthal (GAT) den Startschuss für die Erweiterung der Alterssiedlung am Schwanenweg. Unter dem Projektnamen «Seniorenwohnungen am Chämibach» entstehen dort zwölf neue Kleinwohnungen für ältere Menschen. Der Neubau ergänzt den nebenan stehenden Wohnblock, der vor 38 Jahren erbaut und 2012 renoviert wurde.

«Wir plangen schon lange auf diesen Moment», sagte Gemeindepräsident René Gubler (FDP), der als Genossenschaftspräsident einige Worte an die Anwesenden richtete. Ursprünglich hatte man bereits im vergangenen Herbst mit den Bauarbeiten beginnen wollen. Probleme mit dem Untergrund sorgten aber für Verzug im Zeitplan.

Das neue Haus wird je sechs 2½- und 3½-Zimmer-Wohnungen umfassen. Spätestens Ende 2025 soll der Neubau eingeweiht werden.

Eine Entlastung, denn die Warteliste für die altersgerechten Wohnungen ist lang. «Wir brauchen den Platz, deshalb freue ich mich umso mehr, dass es jetzt endlich losgeht», betonte Katrin Ruzicka (parteilos), Sozialvorsteherin und Vizepräsidentin der Genossenschaft.

Diese – sie zählt inzwischen 113 Mitglieder – investiert rund 4,5 Millionen Franken in den Neubau. Sie erhält dabei Unterstützung durch die Politischen Gemeinden Wildberg und Turbenthal. Letztere steuert total 550’000 Franken an den Neubau bei, darunter 250’000 Franken aus dem Altersfonds.

Für den Neubau waren aber vor allem die Genossenschafter massgebend. Viele von ihnen hatten an der Info-Veranstaltung im März 2022 Anteilscheine gezeichnet und so bei der Finanzierung mitgeholfen.

Um den Grundgedanken der Genossenschaft hervorzuheben, gab es beim eigentlichen Spatenstich eine Besonderheit. Statt mit den eigentlichen Schaufeln lud der Vorstand alle anwesenden Genossenschaftsmitglieder ein, zwei überdimensionale Spaten anzupacken und so fürs Erinnerungsfoto zu posieren.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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