Wahlen

Spannung, Spannung, Spannung

Stark umkämpfte Sitze in den Behörden von Egg

Überproportional viele Interessenten gibt es für den Gemeinderat, die Rechnungsprüfungskommission und die Schulpflege in Egg. In eine Behörde gewählt zu werden, wird also eine Herausforderung.

Rekordinteresse an allen Behörden – die Voraussetzungen für spannende Wahlen stehen.

Foto: Simon Grässle

Stark umkämpfte Sitze in den Behörden von Egg

Spannung, Spannung, Spannung

Überproportional viele Interessenten gibt es für den Gemeinderat, die Rechnungsprüfungskommission und die Schulpflege in Egg. In eine Behörde gewählt zu werden, wird also eine Herausforderung.

Das Interesse am politischen Engagement in Egg ist gross. Denn in allen Behörden kommt es zu einer Kampfwahl, wie auf der Liste der definitiven Wahlvorschläge zu sehen ist. So kämpfen neun Männer um einen der sechs Gemeinderatssitze. Einer davon wird zudem Gemeindepräsident, der siebte Sitz obliegt dem Präsidenten der Schulpflege. Das Kandidatenfeld gestaltet sich dabei klar bürgerlich und rein männlich.

Vier bisherige Gemeinderäte sind wieder im Rennen: Leslie Bächler (Die Mitte), Christoph Domeisen (GLP), Oliver Künzler (FDP) und Markus Ramsauer (SVP). Letzterer tritt zudem für das Präsidium an. Den Sprung in den Gemeinderat wollen gleich fünf neue Personen schaffen: Ramon Baumann (FDP), Pascal Graf (FDP), Lorenz Kunz (SVP), Roger Meister (parteilos) und Sergio Oesch (Pro Egg). Auf eine Kandidatur verzichtet hatte der amtierende Gemeindepräsident Tobias Bolliger (FDP), genauso wie Gemeinderätin Bettina Baumgartner (FDP).

Kompletter Austausch der RPK

Besonders präsentiert sich die Situation in der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Denn die bestehende RPK hatte sich geschlossen dazu entschieden, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen. Somit wird diese Behörde ein komplett neues Gesicht erhalten.

Für die fünfköpfige Kommission sind insgesamt sieben Wahlvorschläge eingegangen. Jelena Baltensperger (parteilos), Stefan Breitschmid (FDP), Marcel Heimann (SVP), Norman Huber (parteilos), Stefan Meister (parteilos), Andreas Scherer (FDP) und Robert Zimmermann (SVP). Für das Präsidium stellt sich einzig Marcel Heimann zur Wahl.

Und auch in den weiteren Behörden ist der Wahlkampf vorprogrammiert. So gilt es, in der Schulpflege fünf Sitze zu besetzen, Kandidierende gibt es jedoch acht. In der Sozialbehörde sind es vier verfügbare Sitze und sechs Kandidierende; für die Baukommission interessieren sich vier Personen, Platz hat es für drei.

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