Gesellschaft

Bodenaufwertung mit Knalleffekt

Sprengarbeiten am Dienstagvormittag in Hittnau

Bald knallt es wieder in der Region. Dieses Mal in Hittnau, wo einige Sprengungen innert einer Stunde zwei Tage Baggerarbeiten ersetzen sollen.

Blick auf das Feld, wo am 17. März die Sprengungen stattfinden werden.

Foto: Google Streetview

Sprengarbeiten am Dienstagvormittag in Hittnau

Bodenaufwertung mit Knalleffekt

Bald knallt es wieder in der Region. Dieses Mal in Hittnau, wo einige Sprengungen innert einer Stunde zwei Tage Baggerarbeiten ersetzen sollen.

Am Dienstag, 17. März, finden im Gebiet Güsel-Eichbühl in Hittnau zwischen 10 und 11 Uhr gezielte Sprengungen statt. «Diese Massnahme ist notwendig, um festsitzendes Gestein effizient abzutragen», schreibt die Abteilung Sicherheit und Gesellschaft. Dabei geht es nicht um ein Bauprojekt, sondern um eine Bodenaufwertung in der Landwirtschaftszone.

Um das Gestein zu lösen, setzt die beauftragte Unternehmung auf wenige kontrollierte Sprengungen. «Diese Methode wurde bewusst gewählt, um die Beeinträchtigungen für die Nachbarschaft so gering wie möglich zu halten.» Die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der umliegenden Gebäude sei jederzeit gewährleistet.

Die Sprengmittel werden elektrisch gezündet. Dadurch kann der Vorgang jederzeit präzise gesteuert oder, falls erforderlich, sofort abgebrochen werden. Das betroffene Gebiet wird während der Arbeiten zudem grossräumig abgesperrt. Die Sprengungen sind so dimensioniert, dass keine Gefahr für umliegende Gebäude durch Erschütterungen oder Druckwellen besteht.

Die Entscheidung für eine Sprengung basiere auf einer Abwägung der Lärmemissionen. Ein konventioneller Abtrag mittels Baumaschinen, also durch das Herausspitzen mit dem Bagger, würde voraussichtlich zwei volle Arbeitstage beanspruchen und eine dauerhafte Lärmbelastung verursachen. «Durch die drei bis fünf geplanten kontrollierten Sprengungen kann das Gestein innerhalb einer Stunde gelöst werden.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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