Randy Krummenacher sorgt für Aufruhr. Nicht einmal vier Wochen nach der Meldung, er werde auch nächste Saison in der Supersport-WM für das CM-Team fahren, kommt die Trennung. In einem dürren Communiqué vermeldete der italienische Rennstall das Ende der Zusammenarbeit.
Was von vorschnellen Internetportalen als Kündigung Krummenachers bezeichnet wurde, entpuppt sich auf Nachfrage beim Oberländer als etwas ganz anderes: Er hat gar nie unterschrieben. «Vor zwei Tagen habe ich den Vertrag erstmals gesehen», sagt Krummenacher, «und er hatte nichts mehr mit dem aktuellen Vertrag zu tun.»
Er sei davon ausgegangen, dass man so weitermache wie bisher. Das war aber nicht der Fall. Nach Konsultation seines Anwalts entschied er sich, den Kontrakt nicht zu unterschreiben.
Was für ihn konkret nicht stimmte, darüber gibt Krummenacher keine Auskunft. Er sagt nur: «Ich konnte nicht mehr zu hundert Prozent hinter diesem Projekt stehen, und ich hätte eine Unterschrift gegenüber meinen Sponsoren und meinem Umfeld nicht verantworten können.»

