So schnell, wie er sich das eigentlich erhofft hatte, geht es nun doch nicht voran. Eigentlich hätte Randy Krummenacher nach seiner Trennung von MV Agusta (siehe Box unten) gegen Ende Oktober entscheiden wollen, wie es mit seiner Karriere weitergeht. Nun hat er zwar noch keinen Vertrag unterzeichnet. Aber es scheint klar, in welche Richtung sein Weg gehen wird.
Und zwar nicht zurück zu Yamaha, wie er sich ursprünglich eigentlich erhofft hatte. «Es würde mich reizen, auf einer Yamana nochmals zu gewinnen», sagte er im Herbst. Mit dem japanischen Hersteller verbindet ihn viel, er pflegt auch wegen seiner Flattrack-Schule gute Kontakte zu Yamaha Schweiz – und auf einer Yamaha gewann er 2019 den Supersport-Weltmeistertitel.
Er «kann und will» kein Geld mehr einschiessen
Doch das alles verhalf ihm nun nicht zu einem Startplatz. Er verhandelte mit Yamaha-Teams, auch mit dem Team Ten Kate, wo künftig Dominique Aegerter fahren wird. Zum Abschluss kam es aber nirgends.
Das hat auch finanzielle Gründe: Krummenacher «kann und will» kein Geld mehr mitbringen, das bekräftigt er nun erneut. Beim einen oder andern Team hätte er dies aber tun müssen. Und: Manche Teams können die Finanzierung derzeit noch nicht garantieren, weil sie auf Sponsorenzusagen warten müssen.

