Die Stimmung war gelöst und locker, und hätten sie keine Masken getragen, wäre ihr Strahlen wohl unübersehbar gewesen. Als die Fahrer und der Teamchef des Hinwiler Alfa-Romeo-Teams vor dem Rennen in Imola den Medien per Videokonferenz Auskunft gaben, schien nichts die Freude trüben zu können.
Dass das Team am Sonntag erstmals beide Autos in die Punkte bringen würde, wussten sie da zwar noch nicht. Aber die Zukunft war geklärt, zumindest einmal bis Ende 2021. So lange verpflichteten sich die beiden Fahrer Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi, so lange verpflichtete sich auch Alfa Romeo als Titelsponsor.
Ein Saison – und dann?
Es gibt sogar Meldungen, wonach die Ferrari-Schwestermarke gar bis 2025 verlängert habe, doch das erscheint sehr unwahrscheinlich. In der offiziellen Medienmitteilung ist lediglich davon die Rede, dass man die Zusammenarbeit auf ein viertes Jahr erstrecke und «mindestens» bis Ende des aktuellen Reglementszyklus weitermachen wolle.
Das wäre ursprünglich Ende 2020 gewesen, ehe das neue Reglement wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr nach hinten verschoben wurde. Möglicherweise bestehen Absichtserklärungen für die Zeit darüber hinaus – aber mehr wohl nicht.

