Vielleicht war es gut, dass sie Gesichtsmasken tragen mussten. Die Teamchefs der Ferrari-Kundenteams sassen vor dem GP der Steiermark in der offiziellen Pressekonferenz und wurden gefragt, ob Ferrari ihnen schon erklärt habe, warum der Motor schwächer sei als in der letzten Saison.
«Wer will zuerst?», fragte der Moderator. Alfa-Teamchef Frédéric Vasseur und sein Haas-Pendant Günther Steiner warfen sich einen Blick zu, lachten – und antworteten dann mit doch eher ernstem Ton.
Kein Ferrari-Motor in den Punkterängen
Denn für die beiden Teams ist das Thema gar nicht zum Lachen. Kein einziges Auto mit Ferrari-Power fuhr im zweiten Saisonrennen in die WM-Punkte. Bester war noch Kimi Räikkönen im Hinwiler Alfa Romeo als Elfter – direkt hinter ihm folgten die beiden Haas-Piloten und sein Teamkollege Antonio Giovinazzi.
Immerhin kam das Quartett ins Ziel – im Gegensatz zu den beiden Ferrari, für die nach der ungestümen Aktion von Charles Leclerc das Rennen schon nach drei Kurven vorbei war. Ketzer sagen, es sei nicht sicher, ob die beiden Ferrari überhaupt für Punkte gut gewesen wären.

