Randy Krummenacher nimmt die nächste Supersport-Saison als Weltmeister mit der Startnummer 1 in Angriff – und er tut dies in einem neuen Team. MV Agusta Reparto Corse heisst sein Arbeitgeber.
Und Arbeitgeber ist diesmal durchaus wörtlicher zu verstehen als bisher meistens in seiner Karriere. Denn der Oberländer aus dem Grüt muss kein Geld mehr mitbringen. Das war sein Ziel gewesen, schon früh in der letzten Saison sprach er davon, es könne ja nicht sein, dass er sich als Weltmeister seinen Startplatz erkaufen müsse.
Nun hat er jenen Vertrag, den er angestrebt hatte. Beim Privatteam des Schweizer Teamchefs Andrea Quadranti, das Werkunterstützung des italienischen Motorradherstellers MV Agusta geniesst, erhält er zwar keinen Lohn, aber leistungsabhängige Bonuszahlungen. «Das Ziel ist, dass Ende Saison ein Plus dasteht», sagt Krummenacher.
«Nun kann ich endlich durchatmen.»
Randy Krummenacher
Der 29-jährige Oberländer ist froh, diesen Schritt geschafft zu haben und nicht mehr dem Geld nachrennen zu müssen. «Nun kann ich endlich durchatmen», sagt er. Ein Plus resultierte zwar auch in der zu Ende gegangenen Saison – aber nur wegen des Weltmeistertitels. «Sonst wäre es eng geworden. Wir haben viel riskiert», sagt Krummenacher.

