Alfa Romeo protestiert erfolglos
Das Hinwiler Team Alfa Romeo hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Der Formel-1-Rennstall hatte gegen die Strafen für unerlaubte Kupplungseinstellungen am GP von Deutschland Protest eingelegt. Die Anhörung in Paris beim Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA war auf heute Dienstag angesetzt – und fiel laut Medienberichten für die Hinwiler negativ aus.
Der Protest sei als nicht zulässig beurteilt worden, heisst es. Eine schriftliche Urteilsbegründung wurde noch nicht publiziert.
Es bleibt beim «Nuller»
Damit bleiben die am 28. Juli in Hockenheim ausgesprochenen 30-Sekunden-Strafen gegen die beiden Alfa-Piloten bestehen. Kimi Räikkönen (7.) und Antonio Giovinazzi (8.) hatten damals auf der Strecke zehn WM-Punkte eingefahren, fielen aber durch das vier Stunden nach dem Rennen ausgesprochene Verdikt auf die Ränge 12 und 13 zurück.
Kupplungseinstellungen seien vor dem Start unerlaubt verändert worden, hiess es damals in der Begründung.
Erst Punkte-Jubel, dann Ernüchterung
28.07.2019

Hinwiler in Hockenheim bestraft
Zehn Punkte holten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi im Regenrennen von Hockenheim für das Hi Beitrag in Merkliste speichern Das Team sah sich aber nicht im Unrecht, sprach von einer Fehlfunktion, die man nicht habe kontrollieren können, und focht das Verdikt an. «Wir würden das nicht tun, wenn wir nicht gute Argumente hätten», sagte Teamchef Beat Zehnder vor einigen Wochen. Offenbar waren die Argumente aber nicht gut genug.
Alfa Romeo bleibt damit in der Konstrukteure-WM mit 35 Punkten auf dem 8. Rang; elf Zähler hinter dem siebtplatzierten Racing Point. (fbo)

