Der Aufstieg war gleichzeitig erzwungen und gewollt. Seit dieser Saison fährt Alex Zanetta in der Prestige-Kategorie, der höchsten Stufe im Supermoto-Sport. Sechster war er in der letzten Saison geworden in der Challenge-Klasse – und konnte damit gar nicht anders, als die Klasse zu wechseln.
Das Reglement sieht vor, dass die besten 15 aufsteigen müssen, damit die Prestige-Kategorie genügend frisches Blut erhält. Zanetta kam das zupass. «Ich wollte aufsteigen», sagt der Tanner. Das Niveau reizte ihn, und er bezeichnet die Prestigeklasse als «schöner zum fahren», weil es fairer zu und her geht.
«Ich kann von den schnelleren Fahrern lernen.»
Alex Zanetta
Letztes Wochenende wurde Zanetta in Frauenfeld 15. – das ist für ihn eine gewohnte Ranglistenregion. In den bisher 15 Läufen dieser Saison – pro Rennwochenende gibt es drei davon – war zweimal der elfte Rang sein Bestergebnis. Dass er sich derzeit noch eher in der zweiten Ranglistenhälfte bewegt, gehört für Zanetta dazu. «Ich komme langsam vorwärts», sagt er. «Ich kann von den schnelleren Fahrern lernen.» Um aber an die Spitze aufzuschliessen, fehle es ihm noch an Erfahrung und an Training.
Der zufällige Einstieg

