Die Schweizer Supermoto-Meisterschaft begann für einmal recht spät. Nicht zuletzt deshalb, weil das Eröffnungsrennen im freiburgischen Moléson witterungsbedingt abgesagt wurde. Erst Mitte Juni konnten im Hoch-Ybrig die ersten Punkte vergeben werden. Dem Organisationskomitee stand dort Kurt Hürlimann vor. Der gleiche Mann, der auch beim Supermoto Bäretswil die Zügel in der Hand hält. Das heisst aber nicht, dass Hoch-Ybrig ein Ersatz für Bäretswil ist.
Der Grund, weshalb die 14. Ausgabe im Zürcher Oberland die letzte war, liegt im persönlichen Bereich. «Ich habe immer gesagt, dass ich mit 60 aufhören möchte», sagt Kurt Hürlimann. Dieses Alter erreicht er dieses Jahr, da möchte er kürzertreten, auch aus gesundheitlichen Überlegungen.
Die Züriost-Videoumfrage zur letzten Supermoto-Ausgabe in Bäretswil:
Hürlimann organisierte diese Motorradrennen ohne einen Club im Rücken. Als Veranstalter trat jeweils die Motorsport Organisation Bäretswil in Erscheinung, die durch fünf Dorfvereine unterstützt wurde. Der Cross Club Zürcher Oberland sorgte für die Streckensicherung. So kann Hürlimann sagen: «Es war eine schöne Zeit. Ich habe interessante Leute kennengelernt. Und es kam immer ein Dank zurück.»
Positiv fällt auch Hürlimanns letzte Bilanz aus: «Erfreulich viele Leute säumten die Strecke, das Wetter war gut und es gab kaum schwere Unfälle.» Der Rega-Helikopter am Samstag sei wegen eines Zuschauers gekommen, der ein medizinisches Problem hatte.

