Erster, Zweiter, Erster, Zweiter. Einen so erfolgreichen Saisonstart hatte Randy Krummenacher noch nie. Der 29-Jährige ist derzeit in der Supersport-WM das Mass aller Dinge. Nach vier von zwölf Saisonrennen liegt er in der Gesamtwertung in Führung, 17 Punkte vor seinem Teamkollegen, dem Italiener Federico Caricasulo, der bisher einen Rennsieg und drei dritte Ränge einfuhr. 25 Zähler gibt es für einen Sieg, 20 für den zweiten Platz.
«Ich habe mir damit keine Freunde gemacht, aber ich weiss jetzt, dass ich das Richtige getan habe.»
Randy Krummenacher
Der Blick auf die Gesamtwertung gefällt dem im Grüt aufgewachsenen Oberländer selbstredend, «ich geniesse den Moment» sagt er. Überraschend kommt der Erfolg nicht. Schon im letzten Jahr gelang Krummenacher ein starker Start, doch dann konnte er die Pace nicht aufrechterhalten. Das Team kam vom Weg ab, weil es nicht recht verstand, warum es zu Beginn schnell war.
Radikale Massnahmen
Das ist nun anders. «Wir wissen sehr genau, was wir tun», sagt Krummenacher. Er war es, der über den Winter zu radikalen Massnahmen griff, als er seinen Chefmechaniker und seinen Elektroniker ersetzte. «Ich habe mir damit keine Freunde gemacht», sagt er, «aber ich weiss jetzt, dass ich das Richtige gemacht habe.»

