Das Ziel war hochgesteckt – das Resultat enttäuschend. Mit der Ambition Weltmeister in der Supersport-Klasse zu werden hatte Randy Krummenacher die letzte Saison in Angriff genommen. Unmissverständlich hatte der 28-jährige Grütner dieses Ziel formuliert – und ebenso deutlich verpasste er es.
WM-Vierter wurde er, 49 Punkte hinter Weltmeister Sandro Cortese. «Ich jammere auf hohem Niveau», sagte Krummenacher damals zwar, aus seiner Enttäuschung machte er aber keinen Hehl und fand: «Vielleicht mussten wir das eine oder andere falsch machen, um zu kapieren, wie man eine Meisterschaft gewinnen kann».
Nun nimmt Krummenacher einen nächsten Anlauf. Natürlich bleibt der Titel das Ziel, das versteht sich fast von selbst. Trotzdem wählt er eine vorsichtige Formulierung: «Das Ziel ist, vorne mitzufahren, in jedem Rennen. Um die WM gewinnen zu können muss ich konstant ein, zwei Plätze weiter vorne sein als im letzten Jahr.»
«Um die WM gewinnen zu können muss ich konstant ein, zwei Plätze weiter vorne sein als im letzten Jahr.»
Randy Krummenacher
Rennen für Rennen, Schritt für Schritt soll es vorwärtsgehen. Nicht so wie in der letzten Saison, als Krummenacher zu Beginn sofort schnell war, aber nicht richtig wusste, wieso.

