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Deshalb muss der FC Uster aufsteigen

Der Schweizerische Fussballverband kündigt umfangreiche Reformen an. Dadurch wird für die Klubs aus den Regionalverbänden der Sprung in die 2. Liga interregional schwieriger.

Für die Spieler des FC Uster kann das Ziel nur der Aufstieg in die 2. Liga interregional sein., Der FC Rüti (Edison Syla) spielte bis im Juni noch in der Interregio - hier gegen Bazenheid mit Mark Prenrecaj.

Archivfoto: Christian Merz

Deshalb muss der FC Uster aufsteigen

Der Schweizerische Fussballverband reformiert die Spielklassenstruktur und baut die Nachwuchsförderung aus.

Tatsächlich nimmt die Umstrukturierung bereits auf die aktuelle Meisterschaft Einfluss. Sowohl Promotion League wie 1. Liga werden aufgestockt (siehe Box). Mehr Aufsteiger sind deshalb nötig, sodass sogar die sechs Gruppenzweiten der 2. Liga interregional aufsteigen.

Effretiker Funktionär federführend

Gleichzeitig wird dort innert zweier Saisons die Anzahl Teams reduziert. «Die ­diversen Ligen als auch deren Gruppengrössen werden an die geänderten Bedürfnisse der Profis und der ambitionierten Amateure angepasst. Durch diese ­Reform sollen mehr Talente viel Praxis auf höchster Stufe sammeln können», sagt der Effretiker Amateurliga-Präsident Sandro Stroppa, unter dessen Leitung die Reform umgesetzt wurde.

Begünstigt davon werden dadurch primär die U21-Teams der Super und Challenge League.

Die Klubs aus der Region scheinen von diesen Neuerungen auf den ersten Blick nicht betroffen. Nach der Relegation des FC Rüti spielt erstmals seit 2012 kein Oberländer Klub mehr auf Stufe Interregio.

Und an den Zielen des FC Uster ändern diese Umstrukturierungen ebenso wenig. Der Tabellenzweite der Zweitliga-­Gruppe 2 strebt vehement die Rückkehr in die 2. Liga interregional an. Sportchef Roland Leemann unterstreicht wiederholt, dass ein Klub wie der FCU mittelfristig in die 1. Liga gehört.

Klarheit durch Workshop

Umso wichtiger wäre für die ­Ustermer der Wiederaufstieg nach zwei Jahren.

Ab der Saison 2022/23 dürfte es nämlich unter diesen Umständen im Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) keine zwei Aufsteiger in die 2. Liga interregional geben. Dies glaubt Willy Scramoncini. «Für uns macht es die Situation schwieriger», sagt der Leiter Spielbetrieb beim FVRZ. Aufgrund von möglichen Aufstiegsspielen müsste so die Saison früher fertig gespielt werden. Ausserdem rechnet Scramoncini mit mehr Absteigern aus der 2. Liga. 

Wie die genaue Ligastruktur ab der 2. Liga inskünftig genau aussehen soll, wird bei einem Workshop in Muri BE am 18. Februar 2022 mit den Regional- und Spiko-Präsidenten aus den 13 Verbänden ausgearbeitet werden. 

Neue Ligastruktur

Promotion League*. Aktuell: 16 Teams. Ab nächste Saison: 18.
1. Liga. Aktuell: 42 (3×14). Ab nächste Saison: 48 (3×16).
2. Liga interregional: 84 (6×14). Ab nächste Saison: 76 (3×16, 2×14). Saison 2023/24: 64 (4×16).

* Bisherige Beschränkung auf 4 U21-Teams von Klubs aus Super League und Challenge League wird aufgehoben.
Zum Ende der Saison 2021/22 werden je zwei Wild-Cards an U21-Teams der 1. Liga und 2. Liga interregional zum Aufstieg vergeben.

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