Er hat keine einfache Zeit hinter sich. Seit der vorzeitigen Vertragsauflösung beim FC Wil vor über zwei Jahren war Ivan Audino weitgehend vereinslos. Bei der AC Bellinzona in der drittklassigen Promotion League wurde der Wetziker Profifussballer nicht glücklich – und war deshalb schnell wieder weg. Nachhaltig war auch das Engagement beim slowakischen Erstligisten FK Pohronie (sechs Ligaeinsätze) nicht. Der Oberländer brauchte anschliessend erneut viel Geduld, bis er eine neue sportliche Heimat fand. Sie liegt in einer griechischen Kleinstadt. Audino hat beim Zweitligisten AO Trikala einen Einjahresvertrag unterschrieben.
Stadt und Klub waren Ihnen wahrscheinlich bis vor Kurzem kein Begriff ...
Ivan Audino: Nein, überhaupt nicht. Allgemein kannte ich Griechenland bisher nur als Feriendestination. Im Fussball sind mir aber die grossen Traditionsklubs bekannt.
Trikala steht aufgrund der zum Teil sehr hohen Temperaturen im Ruf eines Hitzekessels. Ist es wirklich so heiss in der Stadt?
Es ist brutal. Ich bin mittlerweile seit einem Monat da. Und diesen Mittwoch hat es erstmals geregnet. Es ist oft über 30 Grad. Deshalb trainieren wir auch bereits um 9 Uhr vormittags.
Sie spielten zuletzt bis Ende 2020 für einige Monate in der Slowakei. Warum nicht länger?
Es war eine gute Zeit. Ich konnte dadurch wieder Fuss fassen. Aber die Verantwortlichen von Pohronie planten dann anders.

