4:2 siegte der FC Volketswil im Spitzenkampf der Drittliga-Gruppe 3 gegen Embrach 2. Ihm reicht damit am Sonntag im letzten Spiel ein Remis beim neuen Tabellenzweiten Herrliberg 2, um ab der kommenden Saison erstmals seit 1997 wieder in der 2. Liga zu spielen.
Unzählige Male hat der FCV seither Anlauf genommen, ist gescheitert und zwischenzeitlich sogar in die 4. Liga abgestürzt. Erst drei Jahre ist es her, seit mit Alexander Schilling als Trainer wieder einmal die Rückkehr gelang und der Verein sogleich wieder grosse Pläne schmiedete. Pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum im Jahr 2021 sollte nämlich endlich der Aufstieg in die 2. Liga gelingen.
«Keiner der Spieler hatte Lust auf ein Bier . »
Alexander Schilling, Trainer FC Volketswil
Diese Zielmarke ist nun tatsächlich so greifbar nah wie schon lange nicht mehr. Und doch herrscht eine eigenartige Stimmung rund um das Volketswiler Drittliga-Team. «Alle sind gleich gegangen. Keiner der Spieler hatte Lust auf ein Bier», beschreibt Schilling die Szenerie nach dem letzten Spiel.
Grund für die Verstimmung sind Diskrepanzen zwischen zumindest einem Teil der Mannschaft und der neu gewählten Klubführung um Präsident James Frei.

